Konzeption

 

Herzlich Willkommen in der Kita „De lütten Schieters“ in Murchin. 

Unsere Kindertagesstätte liegt am Rande von Murchin, umgeben von Wald, Seen und dem Park, am Ende einer Einbahnstraße mit wenig Verkehr inmitten der Natur.

Wir haben Kapazität für 14 Kindergartenkinder und 10 Krippenkinder. Momentan haben wir freie Plätze. Die Kapazitäten können jederzeit erhöht werden auf 30 Kindergartenplätze und 18 Krippenplätze, da wir über ausreichend Räumlichkeiten verfügen.

Die Kita ist von 6 bis 17 Uhr wochentags geöffnet. Es handelt sich um eine privat geleitete Einrichtung.

Unser Bild vom Kind

Jedes Kind ist eine eigenständige Persönlichkeit mit eigener Würde, individuellen Eigenschaften, Fähigkeiten und in seiner Einmaligkeit zu achten. Es soll sich frei und gleichzeitig geborgen in der Kita fühlen.

Wir unterstützen das Kind individuell in seiner ganzheitlichen Entwicklung. Im Mittelpunkt stehen für uns die Selbstbildungsprozesse jedes Kindes und die Vorbereitung auf das Leben.

Jedes Kind hat dabei seinen eigenen Entwicklungsweg und benötigt eine eigene Entwicklungszeit. Wir bieten ihnen dafür die Freiräume und passen ggf. die örtlichen Möglichkeiten an.

Was unsere Räumlichkeiten bieten

Die Krippe verfügt über zwei Gruppenräume, die in Themenbereiche unterteilt und miteinander verbunden sind. So haben die Kinder die Möglichkeit sich individuelle Spielmöglichkeiten zu suchen, können sich bei Bedarf zurückziehen und haben immer das Bewusstsein im sicheren Blickfeld einen Ansprechpartner zu finden. 

In den Räumen finden die Kinder einen Bücher-/Lesebereich, eine Kinderküche und eine Puppenecke, eine Bau- und Konstruktionsecke, einen Verkleidungsbereich und einen Bereich für kreatives Spiel. Eine Besonderheit in unseren Krippenräumen stellt die Rutsche mit kleiner Kletterwand dar.


 

Krippenräume

Die Kindergartengruppe verfügt über drei Räume, die funktional in verschiedene Zonen eingeteilt sind. 

Der Essenraum, genutzt auch als Rückzugsraum für ruhigere Tätigkeiten, lädt zum Entfalten des kreativen Spiels ein. Am dortigen Mal- und Bastelschrank, an dem sich die Kinder selbstständig bedienen können, haben sie die Möglichkeit ihrer Kreativität und dem Bedürfnis der Materialerfahrung freien Lauf zu lassen. Der Brettspiel- und Knetschrank ist eine passende Ergänzung zu unseren Kreativangeboten. 

Die zwei Kindergartenräume sind in verschiedene Spielbereiche unterteilt, wie zum Beispiel die Bauecke, die Küchenzeile, die Verkleidungsecke und Leseecke. Diese ermöglichen gemeinschaftliche Aktivitäten, die unter anderem soziales Lernen fördern. 

Kindergartenräume

Die Kinder dürfen frei wählen und entscheiden in welchem Raum sie spielen möchten. Damit wird nicht nur die Unabhängigkeit und Selbstständigkeit gefördert, sondern auch Verantwortungsbewusstsein und Selbstvertrauen. 

Das Highlight ist die überdachte Terrasse, die bei Regentagen für Bewegungsspiele wie zum Beispiel „Feuer, Wasser, Sturm“ gerne genutzt wird, für Feierlichkeiten und das Mitmach-Theater.

Überdachte Terasse

Besonders zu erwähnen sind unsere von den Gruppenräumen getrennten, separaten Schlafräume. Beide Gruppen haben einen eigenen Raum für sich. Jedes Kind hat sein individuelles Bett, welches mit Kuscheltieren oder anderen Einschlafhilfen bestücken kann.

Alles in allem bieten die Kita-Räume viel Platz für soziale Interaktionen, die Kinder werden angeregt miteinander zu spielen, zu kommunizieren, Konflikte zu lösen und sich in die Gruppe einzubringen.

 

Der besondere Stolz unserer Kita ist das große naturnahe Außengelände, mit viel Grünfläche und einem vielfältigen Baumbestand.

Außengelände

Ein Spielplatz für Entdeckung, Bewegung und Gemeinschaft. 

Mit 3074m² bietet der Außenbereich den Kindern nicht nur die Möglichkeit sich körperlich auszutoben, sondern auch ihre sozialen, motorischen und kognitiven Fähigkeiten zu fördern.

Der Spielplatz ist mehr als nur ein Ort zum Spielen, er ist ein Raum der Entfaltung, der den Kindern wertvolle Möglichkeiten bietet, sich in der Natur auszuprobieren, zu beobachten und ihre Sinne zu schärfen. Wir pflegen mit den Kindern zusammen die unterschiedlichsten Beerenbüsche und Obstbäume, sowie mehrere Hochbeete. Durch das Bepflanzen und die Pflege der Hochbeete, wird der Umgang mit der Natur gelehrt und erfahren. Sie erleben, wie aus Samen Pflanzen heran wachsen. Gerne helfen die Kinder beim Ernten der Beeren, Früchte, Äpfel und Teekräuter mit.

Das Außengelände ist ein kreativer Bereich im Freien mit Sandkasten, Nestschaukel, großer Naturecke, Klettergerüsten, Fahrzeugstrecke, Hexenhaus, Karussell, Balancierstrecke und mehreren Rutschen. Die Kinder werden hier auf vielfältige Art angeregt Spielwelten zu erschaffen. 

Der Außenbereich wird zu einem Lernort der Natur, in dem die Kinder den Jahreszeitenwechsel erleben, Tiere beobachten können und Erfahrungen mit den Elementen sammeln.

Unsere pädagogischen Schwerpunkte

Situationsorientierter Ansatz

Wir greifen die Themen und Lebenswelten unserer Kinder auf und nehmen diese als Grundlage zur Entwicklung von Projekten und pädagogischen Angeboten.

Natur- und Waldpädagogik 

Wir nutzen unser naturnahes Lebensumfeld für regelmäßige Ausflüge, Spaziergänge und Aufenthalte. Im Wald des Murchiner Seeholzes haben wir von unserem Förster einen Platz bekommen, auf dem wir uns regelmäßig aufhalten und den wir zur freien, selbstbestimmten Verfügung haben. Damit wirken wir der Naturentfremdung entgegen und Stärken die Widerstandsfähigkeiten unserer Kinder. Durch den Aufenthalt in der Natur werden Werte im Bereich des Tier-/ Umweltschutzes und Ressourcenschutzes vermittelt.

Unser Unterschlupf im Wald

Gesunde Ernährung

Wir erhalten unser Mittagessen von der Volkssolidarität Nordost e.V., welches laktose- und glutenfrei  zubereitet wird. Es hat einen hohen Gemüse- und Rohkostanteil. 

Unser Frühstück und Vesper wird in der Kitaküche frisch zubereitet und orientiert sich an einem 4-wöchigen Plan, welcher abwechslungsreich gestaltet ist. Wir haben den Großteil unserer Lebensmittel auf regionale und biologische Produkte umgestellt. Dabei ist es uns wichtig, immer mehr regionale Anbieter in unser Angebot einzubeziehen.

Plattdeutsche Sprache

Der Name der Kita „De lütten Schieters“ stammt aus der plattdeutschen Sprache, welche ein altes Kulturgut unserer Heimat ist. Dieses Kulturgut bewahren wir, indem wir mit den Kindern plattdeutsche Gedichte und Lieder einstudieren und gern zu Festen oder anderen Höhepunkten aufführen.

Elternarbeit und Mitwirkungsmöglichkeiten

Eine respektvolle Zusammenarbeit mit den Eltern stellt die Grundbasis in unserer Kita dar. Wir als Kita arbeiten familienergänzend und -unterstützend. Formen der Zusammenarbeit sind zum Beispiel Elternversammlungen, Infotafeln über aktuelle Termine und Projekte, Eltern- und Entwicklungsgespräche, Tür- und Angelgespräche, Elternbriefe, ausliegende Fachliteratur, gemeinsame Feste und Feiern, Arbeitseinsätze im Innen- und Außenbereich.

Kooperationen

Wir pflegen Kooperationen und die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Institutionen. 

Wichtig ist uns bei den meisten Kooperationen, den Kindern ein Bild ihrer Heimat und Herkunft zu vermitteln. Wir möchten ihnen aufzeigen, wer in ihrer Nachbarschaft und Gemeinde vertreten ist. Ebenso möchten wir, dass sie die Feste und Traditionen der Region kennenlernen, was es in ihrer Nachbarschaft und Gemeinde zu entdecken gibt und welche Vielfalt Sie bietet beispielsweise durch den Besuch ansässiger Betriebe und Freizeitinstitutionen. Durch Ausflüge zu verschiedenen Bauernhöfen (Eierbaron, Bauernhof Marquardt) können wir den Kindern die Herkunft bestimmter Lebensmittel vermitteln.

Enge Zusammenarbeit findet auch mit der Frühförderstelle statt, die, sollte ein Kind Stärkung in bestimmten Bereichen benötigen, ihre Angebote bei uns in den Räumlichkeiten anbietet.

Kinder ab 4 Jahren können bei uns 1x wöchentlich an der Musikfrüherziehung teilnehmen.

Zu erwähnen sind folgende Partner:

  • Bauer Marquardt Groß Ernsthof
  • Eierbaron Freest
  • Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Murchin
  • Bürgermeister Murchin sowie Gemeindemitarbeiter
  • Hüpfburgverleih „Starke Helden“ Wackerow
  • Förster Peters aus Murchin
  • Mosterei Nowack aus Lassan
  • Freiwillige Feuerwehr Murchin
  • Kultur- und Heimatverein Murchin
  • Kulturkiosk Lassan mit dem Mitmachtheater von Biena
  • Kreismusikschule Wolgast/Anklam
  • Töpferwerkstatt mit Ute Kehler
  • Grundschulen der Umgebung
  • Ergotherapeuten, Logopäden und Frühförderstellen der Umgebung

Wir sind stets offen für weitere Kooperationen und orientieren uns dabei an den Bedürfnissen und Interessen der Kinder unserer Einrichtung.

 

Eingewöhnungen

Übergang von zu Hause in die Krippe:

Bevor die Eingewöhnungsphase beginnt, erfolgt mit den Eltern und dem Kind ein Rundgang in der Kita und ein Vorgespräch. Dadurch lernen sie das pädagogische Fachpersonal, die Räumlichkeiten, das pädagogische Konzept und das Außengelände kennen. 

Die reguläre Eingewöhnungszeit beträgt bei uns vier Wochen und wird individuell an das Kind angepasst. 

Die Familie erhält eine Checkliste über benötigte Sachen für den Krippenalltag und einen Eingewöhnungsbogen mit Informationen über das Kind, welcher ausgefüllt wird, um uns das bedürfnisorientierte Arbeiten zu erleichtern.

Die Eingewöhnung folgt einem groben Plan, der natürlich auf jedes Kind abgestimmt werden kann. So ermöglichen wir dem Kind einen sanften und ihm individuell angepassten Einstieg. Wir arbeiten zum Wohle des Kindes und legen großen Wert auf den familiären Charakter unserer Einrichtung.

Die Eingewöhnungstage bauen aufeinander auf und werden von Tag zu Tag mit den Bezugspersonen abgestimmt.

Übergang von Krippe zum Kindergarten:

Auch der Übergang innerhalb der Einrichtung von der Krippe in den Kindergarten soll so sanft wie möglich sein. 

Durch gemeinsame Feste, Ausflüge und Freispielphasen kennen die Krippenkinder alle Kinder und Erzieher der Kindergartengruppe und haben bereits vor dem Übergang viele Berührungspunkte.

Durch Gespräche werden die Kinder auf den Wechsel vorbereitet, begleitend finden Schnuppertage im Kindergarten auf freiwilliger Basis statt. Größere Krippenkinder dürfen während der Mahlzeiten an den Tischen der Kindergartenkinder Platz nehmen und sich mit den dortigen Abläufen (Auffüllen, Eingießen, Abräumen) vertraut machen. 

Das Kind gestaltet den Übergang von der Krippe in den Kindergarten selbst mit, indem es die persönlichen Sachen mit den Bezugserziehern in die Garderobe einräumt und einen Platz für die Wechselsachenbox aussucht.

 

Übergang von Zuhause in den Kindergarten

Bevor die Eingewöhnungsphase beginnt, erfolgt mit den Eltern und dem Kind ein Rundgang in der Kita und ein Vorgespräch. Dadurch können Sie die Kinder und das pädagogische Fachpersonal, das Konzept, sowie die Räumlichkeiten und das Außengelände kennenlernen. 

Jedem Kind steht in unserer Einrichtung eine Eingewöhnungszeit von ca. 4 Wochen zu. Die Eingewöhnung folgt einem groben Plan, der individuell auf jedes Kind abgestimmt wird. So ermöglichen wir dem Kind einen sanften und bedürfnisorientierten Einstieg. Die Eingewöhnungstage bauen aufeinander auf und werden von Tag zu Tag verlängert.

Durch dieses Eingewöhnungsmodell hat das Kind die Möglichkeit, langsam alle Strukturen zu verinnerlichen und sich an den Kita-Alltag zu gewöhnen.

Um auch den Eltern die Eingewöhnung zu erleichtern haben wir eine kleine Checkliste für die Kindergartenzeit erstellt. Diese wird beim Informationsgespräch ausgehändigt. Dort sind alle Dinge erfasst, die das Kind während der Kindergartenzeit benötigt. Beim Informationsgespräch erfolgt ein Austausch zu den Gewohnheiten des Kindes, welche in einem Eingewöhnungsbogen schriftlich durch die Eltern erfasst werden. Das erleichtert dem pädagogischen Personal bedürfnisorientiert auf das Kind einzugehen.

 

Übergang Kindergarten – Schule

Im Kindergarten-Alltag bereiten wir die Kinder informativ durch Gespräche und Fragestellungen durch die Kinder auf die Schule vor. Um die Kindergartenkinder auf die kommende Schulzeit einzustimmen, wechseln sie in die Vorschulgruppe. Diese Gruppe hat besondere Möglichkeiten an pädagogischen Angeboten teilzunehmen, wie zum Beispiel die Hausmeisterstunde mit Herrn Rose, die wöchentlich angeboten wird, in denen sie den Umgang mit Werkzeugen und verschiedenen Werkstoffen kennenlernen. Oder das Töpfern, welches mehrmals im Jahr stattfindet. Frau Kehler, eine pensionierte Erzieherin, besucht uns in der Kita und gestaltet mit den Kindern themenorientierte Kunstwerke aus Ton. Die Töpferstunden bauen aufeinander auf und den Kindern werden verschiedene Herstellungstechniken vermittelt.

In der pädagogischen Arbeit mit den Vorschulkindern legen wir besonderen Wert auf die Partizipation und Selbständigkeit, um ihnen den Einstieg in die Schule zu erleichtern. Wir unterstützen die Kinder in der Entscheidungsfindung ihre Bedürfnisse besser zu erkennen und die Tätigkeiten darauf abzustimmen.

Ein weiteres Privileg der Vorschulkinder ist der Übergang in die Wachgruppe. Hier ermöglichen wir den Kindern, ihr Schlafbedürfnis langsam an den Schulrhythmus anzupassen. Auch haben die Kinder die Möglichkeit, in dieser Zeit Vorschulaufgaben aus ihren personalisierten Vorschulheftern zu bearbeiten.

Das Vorschuljahr gipfelt in dem Abschlussfest, welches traditionell mit einem gemeinsamen Frühstück im Freien, außerhalb des Kitageländes, startet. Anschließend erfolgt ein Ausflug (vorzugsweise Tierparks). Zur Nachmittagszeit bei traditioneller Zuckertüten-Torte finden sich alle Kinder im Essenraum der Kita ein und feiern gemeinsam mit der gesamten Kita. Im Anschluss steht für alle Kinder eine Hüpfburg auf dem Außengelände zur Verfügung. Abends wird gemeinsam mit den Eltern gefeiert, bis es dunkel wird. Dann erfolgt eine Nachtwanderung und das Übernachten in der Kita.

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